Nach Altem forschen – das Neue verstehen

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(1 Kundenrezension)

13,80 

Die Entwicklung einer Kampfkunst aus Okinawa zum modernen Karate
Autor: Addy Melzer
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Der Autor begibt sich auf Spurensuche in die Vergangenheit der Kampfkünste, auf eine Zeitreise von der Entstehung im Kloster Shaolin über Okinawa bis zum heute allgemein praktizierten Karate. Spannend und mit historisch gesicherten Fakten untermauert entstehen völlig neue und überraschende Schlussfolgerungen. Das Buch ist eine Neuinterpretation verloren geglaubter Grundlagen, die für Anfänger wie Fortgeschrittene hochinteressante Sichtweisen eröffnen. Geheimnisse der Vergangenheit werden in Verbindung gebracht mit den heutigen Übungsformen, wodurch eine Brücke geschlagen wird, die dem Leser hilft, die Lücke zwischen Trainingsalltag und der wirklichkeitsnahen Anwendung der gelernten Techniken zu schließen. Ein Standardwerk, das die Trainingspraxis des Karate neu definiert!

Mit einem Vorwort von Roland Habersetzer, Hanshi 9. Dan Karate­do.

Addy Melzer, Jahrgang 1953, aufgewachsen im Ruhrgebiet, lebt an der südhessischen Bergstraße. Als Praktizierender der Kampfkünste seit 1970 und Inhaber des 2. Dan Shotokan-Karate war der Autor als Trainer mit Übungsleiterlizenz sowie als Prüfer aktiv beim Hessischen Fachverband für Karate bis 1988 tätig. Entschlossen, seinen Wissensstand zu erweitern, suchte er dann in anderen Stilrichtungen nach Gleichgesinnten. Das brachte ihn in Kontakt mit der International Ryu Kyu Karate Research Society (Australien/Okinawa), dem Centre de Recherche Budo (Strasbourg), dem Kyusho Aiki Jutsu International (Finnland) und vielen anderen mehr. Eine große Hilfe bei seiner Recherche war seine berufliche Tätigkeit als Physiotherapeut mit Schwerpunkt Manuelle Therapie und Akupressur. Seine Trainingspartner bewegen sich auf internationaler Ebene – die Kontakte mit Forschern aus England, Frankreich, Ungarn und USA bestehen ununterbrochen bis heute.


Autor Addy Melzer
Verlag Kristkeitz-Verlag
Format 24,5 x 17,5 cm
Einband Hardcover
Umfang 120 Seiten
ISBN 978-3-932337-51-2
Erscheinungsdatum 05.2013
Zusätze Bebildert

1 Bewertung für Nach Altem forschen – das Neue verstehen

  1. Bewertet mit 3 von 5

    Susanne

    Addy Melzer hat mit dem vorliegenden Buch ein stark wissenschaftlich geprägtes Sachbuch verfasst. Entsprechend komplex ist seine Sprache. Zusätzlich erschwerend kommt durch die vielen Fußnoten leider auch kein guter Lesefluß zustande.

    Neben der historischen Entwicklung unserer Kampfkunst und ihrer Übertragungslinie Indien/China-Okinawa-Japan-Europa sowie einiger Lebensläufe der Pioniere für die Entwicklung bzw. Anpassung des Okinawa-Te hin zum Karate-Do stellt der Autor hauptaugenmerklich die reale Wirksamkeit des heute praktizierten (Shotokan)Karate hinsichtlich der Selbstverteidigungsaspekte in Frage. Hier sieht er die größten Defizite,… mehr noch, er spricht von einem Etikettenschwindel, welcher seiner Auffassung nach sowohl dem Machtstreben der vielen zersplitterten (Sport)verbände geschuldet ist bzw. der Unfähigkeit der effektiven Zusammenarbeit. Im besonderen Fokus der Kritik steht hierbei vor allem der DKV (Deutscher Karate Verband).

    Der Autor befürwortet jedoch für das Karate unserer Zeit u.a. die Gründung des Stiloffenen Karates (SOK). Zudem bejaht er auch die Daseinsberechtigung des Sportkarates als gleichberechtigte Säule in unserer Zeit.

    Sehr detailliert und vollständig sind die tabellarischen Auflistungen der verschiedenen Herrschaftsverhältnisse in der politischen Historie Okinawas sowie die Auflistung der verschiedenen Stilgründer sowie deren Schüler.

    In meinen Augen ist es für die Ausübung von Karate-Do (gerade in unserer modernen als auch friedvollen Zeit) durchaus legitim und wünschenswert, sich tatsächlich auf die alten überlieferten Techniken und Kata einzulassen, sie vorsichtig zu betrachten und sich daraus seinen ganz persönlichen Sinngehalt der vereinheitlichten (Schulbuch)-Kata des modernen Karate zu erschließen….ich stimme dem Autor jedoch vollkommen zu, dass dies nur mit einer Öffnung für andere Stile, sowie dem steten Gedankenaustausch auch mit anderen Schulen und Verbände neben dem DKV möglich sein kann…

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